Stein­grund unter den Füßen

Aus­ge­rech­net zwi­schen den Stu­fen, die zur Uni­ver­si­täts­ver­wal­tung füh­ren, hat sich der Huf­lat­tich eine Nische erobert. Mir kom­men Zei­len von Ril­ke in den Sinn:

Stein­grund unter den Hän­den. Hier blüht wohl eini­ges auf…

Rai­ner Maria Ril­ke
Aus­ge­setzt auf den Ber­gen des Herzens

Kann in die­ser Uni­ver­si­täts­ma­schi­ne, die von Büro­kra­tie, Rou­ti­ne und Öko­no­mi­sie­rung geprägt ist, doch der Geist wie­der Fuß fas­sen? Es ist auf­schluss­reich, wie das Gedicht weitergeht:

… aus stum­mem Absturz blüht ein unwis­sen­des Kraut sin­gend her­vor. Aber der Wissende?

Ob die­ses Kraut auf den Stu­fen nicht wis­sen­der ist, als man­che, die dar­an vorbeihasten?

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