Auf Gott stürzen

Eisenbahn-Tunnel im Dunkel

Ijob I Ein vier­und­zwan­zig­jäh­ri­ger [Stu­dent], fett, damit das Schreck­li­che hin­ter den Kulis­sen, wel­ches er sah (das war sei­ne Fähig­keit, viel­leicht sei­ne ein­zi­ge) nicht all­zu nah an ihn her­an­kom­me, der es lieb­te, die Löcher in sei­nem Fleisch, da doch gera­de durch sie das Unge­heu­er­li­che her­ein­strö­men konn­te, zu ver­stop­fen, der­art, dass er Zigar­ren rauch­te … und über … wei­ter­le­sen …

We must rec­laim our church

Schon vor eini­gen Wochen, noch vor der wei­te­ren Zuspit­zung der Mis­s­­brauchs-Kri­­se durch die cau­sa Viganò und dem Durch­si­ckern der Stu­die zu den Miss­brauchs­fäl­len in Deutsch­land, sprang mir die­se Über­schrift ins Auge: »We must rec­laim our church!« Und obwohl ich als kirch­li­cher Amts­trä­ger for­mal »auf der ande­ren Sei­te« ste­hen mag, füh­le ich mich da mit betrof­fen: … wei­ter­le­sen …

Lau­ren­ti­us­trä­nen

Sternschnuppen

Joh 12,24–26, Hei­li­ger Lau­ren­ti­us (10. August) I Lan­ge laue Som­mer­näch­te wie im Urlaub in süd­li­chen Län­dern konn­ten wir in den letz­ten Wochen genie­ßen: drau­ßen sit­zen, die ange­neh­me Abend­luft spü­ren, mit­ein­an­der plau­dern und sich unter den Ster­nen am Him­mel ganz leicht und frei füh­len. Nach einer kur­zen Abküh­lung könn­te heu­te wie­der so eine Nacht sein. Wer … wei­ter­le­sen …

India­na Jones am Sinai

Indiana Jones

Num 21, 4–9, Diens­tag der fünf­ten Woche der Fas­ten­zeit I India­na Jones, der ver­rück­te Archäo­­lo­­gie-Pro­­­fes­­sor ist ein typi­scher Held von Kin­­der- und Jugend­träu­men. Die Aben­teu­er, die er erlebt, ste­hen dafür, dass selbst in einer moder­nen, tech­nisch gepräg­ten Welt das Unmög­li­che und Fan­tas­ti­sche wahr wer­den kann. India­na Jones macht sich auf die Suche nach dem Hei­li­gen … wei­ter­le­sen …

Steer your way. Zu einem Song von Leon­hard Cohen

Steuermann im Sturm

Mt 4,1–11, Ers­ter Sonn­tag der Fas­ten­zeit (A) I Ich ste­he am Steu­er mei­nes Lebens­schif­fes. Die Gischt schäumt um den Bug, kühn schaue ich nach vor­ne, den Blick in die Fer­ne gewandt. Wie ein Held bre­che ich auf ins Unbe­kann­te, um mir mei­ne Zukunft zu holen, von der ich geträumt habe – ein Leben, das mir … wei­ter­le­sen …

Über­mensch

Friedrich Nietzsche

Hans Ulrich Gum­brecht schlägt in sei­nem Bei­trag Nietz­sches Zusam­men­bruch und der »Über­mensch« – heu­te eine, wie ich fin­de, sehr erhel­len­de Deu­tung von Nietz­sches Begriff des Über­men­schen vor. Dass die­ser Gedan­ke gera­de nicht auf Domi­nanz und Macht­aus­übung abzielt, son­dern im Gegen­teil auf eine Art uni­ver­sa­ler krea­tür­li­cher Ver­bin­dung mit allem Leben, gibt mei­nem per­sön­li­chen Niet­z­­sche-Bild nicht unbe­dingt … wei­ter­le­sen …

Tages­evan­ge­li­um

Vom 23. bis 28. Janu­ar darf ich mich mit den Redak­teu­ren des Dom­ra­dio Köln über das jewei­li­ge Tages­evan­ge­li­um unter­hal­ten. Es sind span­nen­de Abschnit­te aus dem Mar­­kus-Evan­­ge­­li­um, zu denen ich mir natür­lich schon eini­ge Gedan­ken zurecht gelegt habe. Aber ich bin auch gespannt, was sich im Dia­log an neu­en Per­spek­ti­ven ergibt.

Ador­nos Sprache

Ador­no: Unglaub­lich, die­se Art zu schrei­ben (und zu den­ken). Wie eine Ket­te unend­li­cher Ver­wei­sungs­zu­sam­men­hän­ge von »die­ses« und »jenes«, von Selbst- und Fremd­be­züg­lich­keit. Hegel im Qua­drat. Selbst die Sekun­där­li­te­ra­tur über ihn ist noch gezeich­net von die­sem Stil.

Brau­che ich ein Blasphemie-Gesetz?

Es ist völ­lig unklar, wen oder was ein Blas­­phe­­mie-Gesetz, das nun ver­schie­dent­lich gefor­dert wird, eigent­lich schüt­zen soll. Fra­ge ich mich, ob ich für mich per­sön­lich solch ein Gesetz für wün­schens­wert erach­ten soll, so kom­me ich zu dem Schluss, dass ich über­haupt erst durch ein der­ar­ti­ges Gesetz so etwas wie eine Belei­di­gung ver­spü­ren wür­de. Ich habe … wei­ter­le­sen …

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