Unver­hoff­te Entdeckung

Buch Steinboden

Auch nach so lan­gen Jah­ren der Beschäf­ti­gung mit dem monis­ti­schen Den­ken gelin­gen mir über­ra­schen­de Ent­de­ckun­gen: Ich will vor dem Schla­fen­ge­hen noch kurz nach den Rezen­sio­nen der aktu­el­len Klas­­sik-Neu­er­schei­nun­­gen bei »Ron­do« schau­en, inter­es­sie­re mich für eine Auf­nah­me mit der mir bis­lang unbe­kann­ten Pia­nis­tin Lin­da Lei­ne, kom­me davon aus­ge­hend irgend­wie zu Schu­berts Fan­ta­sie in f‑moll, D. 940, … wei­ter­le­sen …

mor­gen

Obstwiese im Frühling

mor­gen schonkönn­tedie welt nicht mehr sein aber jetzt­singt die amsel Bild: Obst­wie­se auf dem Gelän­de der Lan­des­gar­ten­schau, Straubing

Lyrik und Erleuchtung

Das Lyrik-Kabi­­nett Mün­chen hat zu einem Abend unter dem Titel »Erleuch­tung: poe­ti­sche und reli­giö­se Erfah­rung« ein­ge­la­den. Hein­rich Dete­ring wird eine Run­de mit dem frisch­ge­ba­cke­nen Büch­­ner-Preis­­trä­­ger Jan Wag­ner, dem dich­ten­den pro­tes­tan­ti­schen Pfar­rer Chris­ti­an Leh­nert sowie der bilin­gua­len Lyri­ke­rin Yōko Tawa­da mode­rie­ren. Schon vor Beginn der Ver­an­stal­tung ist das Kabi­nett völ­lig über­füllt. Dicht gedrängt wer­den die Besu­che­rin­nen … wei­ter­le­sen …

Früh­lings­nacht

Island Landschaft Wiesenmoor

Das merk­wür­digs­te an den Träu­men der Men­schen ist, dass sie alle in Erfül­lung gehen; das ist von jeher so gewe­sen. […] Aus dem Wie­sen­moor klang noch Vogel­ge­sang her­über. Oder war es viel­leicht der Wider­hall vom Vogel­ge­sang des Wie­sen­moors in [Non­nis] See­le, der in die­ser kur­zen stil­len Stun­de der Früh­lings­nacht nicht ver­stum­men woll­te? Es war der … wei­ter­le­sen …

Bes­ser scheitern

Samuel Beckett

Ever tried. Ever fai­led. No mat­ter. Try again. Fail again. Fail bet­ter. Samu­el Beckett, Worst­ward Ho! Bild: Samu­el Beckett, © Wikimedia

aus­weg

Stora Alvaret, Öland 2011

ein lied auf den lip­pen wie lear­ei­nen namen – den namen ‑hal­te ich dar­an fest­dass als aus­wegdem wahn die erleuch­tung bleibt. Bild: Sto­ra Alva­ret, Öland

treib­gut

treibgut

gespült an den strand der zeittreib­gut inmit­ten geord­ne­ter welt­sagt jede wel­le mir­die mich berührt:dein platz ist hier.und doch tas­te ich­nach dem hori­zont ‑hin­ter den schlei­erdort­hin von woher die amsel singt. Bild © flo­cki­ne /​​ Pix­a­bay

früh­lings­abend

ins blau des him­mels wei­sen abends die äste der alten linde.

ich könn­te wohl

ich könn­te wohl in die schwär­ze ein­tau­chen baden im nebel den nie­der­schlag feuch­ter käl­te als erfri­schung anprei­sen aber davon will ich nicht reden will nicht mit mei­nem dun­kel die welt über­tün­chen was ich will ist die tün­che abwa­schen ohne zu wis­sen ob unter ihr far­be her­vor­tritt oder nur grau

Natur

Die Vielfalt des Lebens wahrnehmen, verstehen und achten.

Geist

Totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis.

Leben

In der Welt handeln, kreativ sein, Leben gestalten.