Nur ein Hauch: Der Auf­er­stan­de­ne und Thomas

Feder schwebend

Joh 20,19–31, Zwei­ter Sonn­tag der Oster­zeit I Ken­nen Sie das auch: Ich gehe durch die Stra­ßen mei­ner Hei­mat­stadt, sie sind mir ver­traut, aber gera­de des­we­gen beach­te ich sie nicht wei­ter. Mit einem Mal bleibt mein Blick an einem Ort oder einem Haus hän­gen und ohne dass ich dies woll­te, schie­ßen die Erin­ne­run­gen in mein Gedächt­nis. … wei­ter­le­sen …

War­ten auf das Leben

Kind Koffer Straße: Warten auf das Leben

Lk 24,13–35, Oster­mon­tag I Wahr­schein­lich lebt man gar nicht, son­dern war­tet dar­auf, dass man bald leben wer­de; nach­her, wenn alles vor­bei ist, möch­te man erfah­ren, wer man, solan­ge man gewar­tet hat, gewe­sen ist. Mar­tin Wal­ser: Ein sprin­gen­der Brun­nen Was Mar­tin Wal­ser in sei­nem auto­bio­gra­phisch gepräg­ten Roman »Ein sprin­gen­der Brun­nen« über das Leben sagt, steht als unaus­ge­spro­che­ne … wei­ter­le­sen …

The man in the water

Rettungsring Sturm

LK 24,1–12, Oster­nacht C I Wir schrei­ben den 13. Janu­ar 1982; eine Boe­ing 737 star­tet unter schwie­ri­gen Wet­ter­be­din­gun­gen vom Washing­ton Inter­na­tio­nal Air­port und kol­li­diert wenig spä­ter mit einem hoch auf­ra­gen­den Brü­cken­pfei­ler. Mit­ten in einem dicht besie­del­ten Gebiet stürzt das Flug­zeug in den zu die­ser Jah­res­zeit eis­kal­ten Poto­mac River. Eini­ge Pas­sa­gie­re über­le­ben den Absturz und trei­ben nun … wei­ter­le­sen …

Hei­li­ger Boden

landschaft nebel gras mond

Die Lesun­gen der Fas­ten­sonn­ta­ge 2022 (Lese­jahr C) Es gibt Orte, an denen sich etwas Beson­de­res spü­ren lässt: Sehn­sucht nach Hei­mat, das Ver­spre­chen eines neu­en Anfangs, die Ver­hei­ßung von Zukunft. »Der Ort auf dem du stehst, ist hei­li­ger Boden«, so spricht Gott den Mose an (Exo­dus 3,5), als der die Scha­fe und Zie­gen sei­nes Schwie­ger­va­ters durch die … wei­ter­le­sen …

Leer ist die Welt

Leere Bühne

Ostern und das lee­re Grab Mk 16,1–8, Oster­nacht B I »Leer ist die Welt« [1], so lau­tet der Titel eines klei­nen Büch­leins zur Leh­re des Bud­dhis­mus, das mir vor lan­gen Jah­ren am Ende mei­ner Schul­zeit der alte Haus­arzt unse­rer Fami­lie geschenkt hat. Mit kla­rem Geist schau an als leer­das Welt­ge­sche­hen!Zum Tod­be­sie­ger wer­de so.Wer so die Welt betrach­ten … wei­ter­le­sen …

Hoch­zeit des Lichts. Zu den Selig­prei­sun­gen der Bergpredigt

Strand von El Kala, Algerien

Mt 5,1–12, Vier­ter Sonn­tag im Jah­res­kreis A I Im Früh­ling woh­nen in Tipa­sa die Göt­ter. Sie reden durch die Son­ne und durch den Duft der Wer­mutsträu­cher, durch den Sil­ber­kür­ass des Mee­res, den grell­blau­en Him­mel, die blu­men­über­sä­ten Rui­nen und die Licht­fül­le des Stein­ge­trüm­mers. Zu gewis­sen Stun­den ist das Land schwarz vor lau­ter Son­ne. Ver­ge­bens suchen die Augen … wei­ter­le­sen …

Alle Lust will Ewigkeit

Sanduhr

Lk 1,39–56, Fest der Auf­nah­me Mari­as in den Him­mel (15. August) I O Mensch! Gib acht! Was spricht die tie­fe Mit­ter­nacht? »Die Welt ist tief, Und tie­fer als der Tag gedacht. Tief ist ihr Weh –, Lust – tie­fer noch als Her­ze­leid: Weh spricht: Ver­geh! Doch alle Lust will Ewig­keit –, will tie­fe, tie­fe Ewig­keit!« Fried­rich … wei­ter­le­sen …

Nicht hier. Ostern in der Spur des abwe­sen­den Gottes

Notre-Dame Paris Brand 2019

LK 24,1–12, Oster­nacht C I Aus dem Dach­stuhl von Not­­re-Dame in Paris schlägt lich­ter­loh das Feu­er. Eine Zeit­lang ist nicht klar, ob die­se Kir­che geret­tet wer­den kann. Erschüt­te­rung bricht sich auch in ganz und gar welt­li­chen Beob­ach­tern des Gesche­hens ihre Bahn: bei­na­he, so heißt es, wären das »Herz und die See­le« einer Nati­on, ja ganz Euro­pas, … wei­ter­le­sen …

Hei­li­ger Ernst?

synagoge casablanca

Jes 6,1–2a.3–8 I Plötz­lich löst sich die Stim­men­ver­wir­rung und – ein fei­er­li­cher Schreck fährt durch die Glie­der – ein­heit­lich, klar und unmiss­ver­ständ­lich hebt es an: qadosch qadosch qadosch elo­him adonai zebaoth maleu hascha­ma­jim wahaa­rez kebo­do (Hei­lig Hei­lig Hei­lig ist Gott, der Herr der Heer­scha­ren! Him­mel und Erde sind sei­ner Herr­lich­keit voll). Ich habe das Sanc­tus … wei­ter­le­sen …

Zeit, dass es Zeit wird

Zeitverlauf

Lk 1,1–4; 4,14–21, Drit­ter Sonn­tag im Jah­res­kreis C I Coro­na Aus der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt:   wir sind Freun­de. Wir schä­len die Zeit aus den Nüs­sen   und leh­ren sie gehn: die Zeit kehrt zurück in die Scha­le. Im Spie­gel ist Sonn­tag, im Traum wird geschla­fen, der Mund redet wahr. Mein Aug steigt hin­ab   zum … wei­ter­le­sen …

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