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  • ausweg

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    ein lied auf den lippen wie leareinen namen – den namen –halte ich daran festdass als auswegdem wahn die erleuchtung bleibt. Bild: Stora Alvaret, Öland

    Stora Alvaret, Öland 2011
  • treibgut

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    gespült an den strand der zeittreibgut inmitten geordneter weltsagt jede welle mirdie mich berührt:dein platz ist hier.und doch taste ichnach dem horizont –hinter den schleierdorthin von woher die amsel singt. Bild (c) flockine / Pixabay

  • Überall in Deutschland und auf der Welt: Starke und Schwache

    Die „Stärkere[n] [brauchen] nicht auf die Schwächeren zu achten“. Endlich haben wir ein neues Gebot bekommen, das besser zu unserer Gesellschaft passt als die längst veralteten Zehn Gebote der Bibel. Geschenkt hat uns diese ethische Weisung der Geschäftsführer der Gemeinde Wenzenbach (bei Regensburg). Was war geschehen? Eine Dozentin der Hochschule Regensburg fährt, soweit es das…

  • Adornos Sprache

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    Adorno: Unglaublich, diese Art zu schreiben (und zu denken). Wie eine Kette unendlicher Verweisungszusammenhänge von „dieses“ und „jenes“, von Selbst- und Fremdbezüglichkeit. Hegel im Quadrat. Selbst die Sekundärliteratur über ihn ist noch gezeichnet von diesem Stil.

  • Da draußen: die bunten Dinge

    „Gärtner Pötschke“: ein LKW mit dieser Aufschrift steht vor einem der Gärten in der Nachbarschaft zur Katholischen Akademie Schwerte. Offensichtlich bietet diese mir nur als Versandhändler bekannte Firma auch Dienste als Landschaftsgärtner an oder liefert jedenfalls bestellte Pflanzen aus. Spontan erinnere ich mich an die Zeit, als es bei uns zuhause noch Kataloge gab und…

  • Niederbayerische Landschaft

    Über Land nach Eichendorf (Tierarzt Oberwallner). Vorbei an schönen Gutshöfen, die die Erinnerung an versunkene Zeiten bewahren. In Adldorf das Schloss der Grafen Arco.

  • Köln, Philharmonie: David Fray

    Am Rande meines Aufenthalts in Bonn zur cusanischen Künstlerauswahl hatte ich die Gelegenheit, ein Konzert von David Fray in der (gar nicht so gut gefüllten) Kölner Philharmonie zu besuchen: Ein schmächtiger, schüchterner, freundlicher junger Mann, der gar nichts Exaltiertes oder übertrieben Romantisches an sich hat, nach dem Konzert auch bereitwillig Autogramme schrieb. Er spielte jeweils…

  • Nelsons über Wagner

    …für mich erlöst sich Wagner in seinem Werk, durch sein Werk, durch Partituren wie Tristan und Isolde und den Parsifal… Andris Nelsons

  • Verlust des öffentlichen Raumes

    Bahnhöfe und Schienennetze gehören zu den prägendsten Strukturelementen des öffentlichen Raumes. Eine Gesellschaft zeigt in ihren öffentlichen Räumen – Plätzen, Gebäuden, Verkehrswegen – an, wie sie sich selbst versteht und welche gemeinsamen Aufgaben und Verpflichtungen ihr wichtig sind. Eine Ausstellung der kunstkooperative rheinmain macht nun auf den Verfall vieler Bahnhöfe aufmerksam: „Es ist symptomatisch, wie…

  • Post-privacy

    Sind wir tatsächlich schon in der „Post-privacy-Ära“ angelangt? Keine angenehme Vorstellung, finde ich.

  • Versagen der Eliten?

    Deutschland hat zwar eine grundlegend andere gesellschaftlich-politische Kultur als die USA, von einem „Versagen der Eliten“ (wie es dieser Beitrag für die USA diagnostiziert) könnte man aber möglicherweise auch bei uns sprechen. Die (gewollte!?) Verwechslung von Leistung bzw. Verdienst mit maßlosen Ansprüchen aufgrund bloßer Effekthascherei gibt es jedenfalls auch auf unserer Seite des großen Teichs.

  • Brauche ich ein Blasphemie-Gesetz?

    Es ist völlig unklar, wen oder was ein Blasphemie-Gesetz, das nun verschiedentlich gefordert wird, eigentlich schützen soll. Frage ich mich, ob ich für mich persönlich solch ein Gesetz für wünschenswert erachten soll, so komme ich zu dem Schluss, dass ich überhaupt erst durch ein derartiges Gesetz so etwas wie eine Beleidigung verspüren würde. Ich habe…