Ver­lust des öffent­li­chen Raumes

Bahn­hö­fe und Schie­nen­net­ze gehö­ren zu den prä­gends­ten Struk­tur­ele­men­ten des öffent­li­chen Rau­mes. Eine Gesell­schaft zeigt in ihren öffent­li­chen Räu­men – Plät­zen, Gebäu­den, Ver­kehrs­we­gen – an, wie sie sich selbst ver­steht und wel­che gemein­sa­men Auf­ga­ben und Ver­pflich­tun­gen ihr wich­tig sind. Eine Aus­stel­lung der kunst­ko­ope­ra­ti­ve rhein­main macht nun auf den Ver­fall vie­ler Bahn­hö­fe auf­merk­sam: »Es ist sym­pto­ma­tisch, wie … wei­ter­le­sen …

Ver­sa­gen der Eliten?

Deutsch­land hat zwar eine grund­le­gend ande­re gesel­l­­schaf­t­­lich-poli­­ti­­sche Kul­tur als die USA, von einem »Ver­sa­gen der Eli­ten« (wie es die­ser Bei­trag für die USA dia­gnos­ti­ziert) könn­te man aber mög­li­cher­wei­se auch bei uns spre­chen. Die (gewoll­te!?) Ver­wechs­lung von Leis­tung bzw. Ver­dienst mit maß­lo­sen Ansprü­chen auf­grund blo­ßer Effekt­ha­sche­rei gibt es jeden­falls auch auf unse­rer Sei­te des gro­ßen Teichs.

Brau­che ich ein Blasphemie-Gesetz?

Es ist völ­lig unklar, wen oder was ein Blas­­phe­­mie-Gesetz, das nun ver­schie­dent­lich gefor­dert wird, eigent­lich schüt­zen soll. Fra­ge ich mich, ob ich für mich per­sön­lich solch ein Gesetz für wün­schens­wert erach­ten soll, so kom­me ich zu dem Schluss, dass ich über­haupt erst durch ein der­ar­ti­ges Gesetz so etwas wie eine Belei­di­gung ver­spü­ren wür­de. Ich habe … wei­ter­le­sen …

Tun

Do or do not. The­re is no try. Mas­ter Yoda

früh­lings­abend

ins blau des him­mels wei­sen abends die äste der alten linde.

ich könn­te wohl

ich könn­te wohl in die schwär­ze ein­tau­chen baden im nebel den nie­der­schlag feuch­ter käl­te als erfri­schung anprei­sen aber davon will ich nicht reden will nicht mit mei­nem dun­kel die welt über­tün­chen was ich will ist die tün­che abwa­schen ohne zu wis­sen ob unter ihr far­be her­vor­tritt oder nur grau

Audi­max: Alban-Berg-Quar­tett und Hein­rich Schiff

Franz Schubert (Lithografie nach Josef Kriehuber)

Wun­der­schö­ne Inter­pre­ta­ti­on des Schu­bert­schen Streich­quin­tetts. Der ers­te Vio­li­nist schien förm­lich mit sei­ner Gei­ge und der Musik zu ver­schmel­zen. Es hat­te etwas sehr Zärt­li­ches, das ich bei der sonst gewohn­ten küh­len und ana­ly­ti­schen Spiel­wei­se des AB‑Q gar nicht erwar­tet hät­te. Wer bei Spo­ti­fy ange­mel­det ist, kann mei­ne Ein­drü­cke anhand einer Auf­nah­me mit dem Ab‑Q nach­hö­ren. Bild: Franz … wei­ter­le­sen …

Natur

Die Vielfalt des Lebens wahrnehmen, verstehen und achten.

Geist

Totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis.

Leben

In der Welt handeln, kreativ sein, Leben gestalten.