Nicht hier. Ostern in der Spur des abwe­sen­den Gottes

Notre-Dame Paris Brand 2019

LK 24,1–12, Oster­nacht C I Aus dem Dach­stuhl von Not­­re-Dame in Paris schlägt lich­ter­loh das Feu­er. Eine Zeit­lang ist nicht klar, ob die­se Kir­che geret­tet wer­den kann. Erschüt­te­rung bricht sich auch in ganz und gar welt­li­chen Beob­ach­tern des Gesche­hens ihre Bahn: bei­na­he, so heißt es, wären das »Herz und die See­le« einer Nati­on, ja ganz Euro­pas, … wei­ter­le­sen …

Hei­li­ger Ernst?

synagoge casablanca

Jes 6,1–2a.3–8 I Plötz­lich löst sich die Stim­men­ver­wir­rung und – ein fei­er­li­cher Schreck fährt durch die Glie­der – ein­heit­lich, klar und unmiss­ver­ständ­lich hebt es an: qado­sch qado­sch qado­sch elo­him adon­ai zebaoth maleu has­cha­ma­jim wahaa­rez kebo­do (Hei­lig Hei­lig Hei­lig ist Gott, der Herr der Heer­scha­ren! Him­mel und Erde sind sei­ner Herr­lich­keit voll). Ich habe das Sanc­tus … wei­ter­le­sen …

Zeit, dass es Zeit wird

Zeitverlauf

Lk 1,1–4; 4,14–21, Drit­ter Sonn­tag im Jah­res­kreis C I Coro­na Aus der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt:   wir sind Freun­de. Wir schä­len die Zeit aus den Nüs­sen   und leh­ren sie gehn: die Zeit kehrt zurück in die Scha­le. Im Spie­gel ist Sonn­tag, im Traum wird geschla­fen, der Mund redet wahr. Mein Aug steigt hin­ab   zum … wei­ter­le­sen …

Neu­jahr 2019

Neujahr 2019 Straubing St. Jakob

Allen nah und fern wün­sche ich einen guten Anfang für das Neue Jahr 2019: Glück, Segen, Freu­de, Gesund­heit, Erfolg – und die ein oder ande­re schö­ne Über­ra­schung. Unent­behr­li­cher Anfang Seit drei Ewig­kei­ten suche ich dich Unbe­schreib­ba­rer Du schläfstzwi­schen Erde und Him­melund bist doch immer­wach­ein unent­behr­li­cherAnfang Rose Aus­län­der Bild: Sil­ves­ter in Strau­bing, St. Jakob, © HJE … wei­ter­le­sen …

Auf Gott stürzen

Eisenbahn-Tunnel im Dunkel

Ijob I Ein vier­und­zwan­zig­jäh­ri­ger [Stu­dent], fett, damit das Schreck­li­che hin­ter den Kulis­sen, wel­ches er sah (das war sei­ne Fähig­keit, viel­leicht sei­ne ein­zi­ge) nicht all­zu nah an ihn her­an­kom­me, der es lieb­te, die Löcher in sei­nem Fleisch, da doch gera­de durch sie das Unge­heu­er­li­che her­ein­strö­men konn­te, zu ver­stop­fen, der­art, dass er Zigar­ren rauch­te … und über … wei­ter­le­sen …

We must recla­im our church

Schon vor eini­gen Wochen, noch vor der wei­te­ren Zuspit­zung der Mis­s­­brauchs-Kri­­se durch die cau­sa Viganò und dem Durch­si­ckern der Stu­die zu den Miss­brauchs­fäl­len in Deutsch­land, sprang mir die­se Über­schrift ins Auge: »We must recla­im our church!« Und obwohl ich als kirch­li­cher Amts­trä­ger for­mal »auf der ande­ren Sei­te« ste­hen mag, füh­le ich mich da mit betrof­fen: … wei­ter­le­sen …

Digi­ta­les Framing

Flughafen Terminal

Digi­ta­les Framing: Ich gebe bei einem sehr bekann­ten Online-Bil­d­ar­chiv den Begriff »Auf­bruch« ein – und erhal­te auf der ers­ten Sei­te aus­schließ­lich Bil­der von Flug­hä­fen. Alles sieht irgend­wie gleich aus: Schal­ter­hal­len, Abflug­ta­feln, Abfer­ti­gungs­schlan­gen, Sel­fies aus dem Flug­zeug. Mit einem Auf­bruch ver­bin­de ich Wei­te und die Erwar­tung, über das mir bis­lang bekann­te Leben hin­aus­ge­führt zu wer­den. Statt­des­sen … wei­ter­le­sen …

India­na Jones am Sinai

Indiana Jones

Num 21, 4–9, Diens­tag der fünf­ten Woche der Fas­ten­zeit I India­na Jones, der ver­rück­te Archäo­­lo­­gie-Pro­­fes­­sor ist ein typi­scher Held von Kin­­der- und Jugend­träu­men. Die Aben­teu­er, die er erlebt, ste­hen dafür, dass selbst in einer moder­nen, tech­nisch gepräg­ten Welt das Unmög­li­che und Fan­tas­ti­sche wahr wer­den kann. India­na Jones macht sich auf die Suche nach dem Hei­li­gen … wei­ter­le­sen …

Melan­cho­lie und Zärtlichkeit

Edvard Munch, Melancholie

Melan­cho­lie ist eine beson­de­re Form der Zärt­lich­keit. Melan­cho­lisch sein bedeu­tet, sich berüh­ren zu las­sen, von dem, was um einen her­um geschieht. Das hat nichts mit gewöhn­li­cher Trau­rig­keit zu tun, ähnelt die­ser viel­mehr nur äußer­lich. Melan­cho­li­ker gehen nicht über das hin­weg, was ihnen wider­fährt, haken es nicht ab, abs­tra­hie­ren nicht, ord­nen nicht ein (im Sin­ne von … wei­ter­le­sen …

Lyrik und Erleuchtung

Das Lyrik-Kabi­­nett Mün­chen hat zu einem Abend unter dem Titel »Erleuch­tung: poe­ti­sche und reli­giö­se Erfah­rung« ein­ge­la­den. Hein­rich Dete­ring wird eine Run­de mit dem frisch­ge­ba­cke­nen Büch­­ner-Preis­­trä­­ger Jan Wag­ner, dem dich­ten­den pro­tes­tan­ti­schen Pfar­rer Chris­ti­an Leh­nert sowie der bilin­gua­len Lyri­ke­rin Yōko Tawa­da mode­rie­ren. Schon vor Beginn der Ver­an­stal­tung ist das Kabi­nett völ­lig über­füllt. Dicht gedrängt wer­den die Besu­che­rin­nen … wei­ter­le­sen …

Natur

Die Vielfalt des Lebens wahrnehmen, verstehen und achten.

Geist

Totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis.

Leben

In der Welt handeln, kreativ sein, Leben gestalten.